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Antworten auf Fragen zu LaCash - Bedienung & Betrieb

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Bedienung und zum Betrieb Ihrer LaCash-Kassensoftware.

 

Ab 01.01.2020 ist der Einsatz einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechende Geräte werden in Form eines USB-Sticks erhältlich sein und können so problemlos an einen freien USB-Port angeschlossen werden. Beachten Sie, dass Sie zur Ansteuerung der TSE ein entsprechendes Update Ihrer Kassensoftware benötigen.

 

Wenn Sie das Modul Kundendatenbank bestellt haben und trotzdem keine Kundendaten sehen, so liegt dies an den Datenschutz-Einstellungen. Laut DSGVO gilt “privacy by default”. Sie müssen daher die entsprechende Berechtigung jeweils in den Kassierer-Stammdaten einzeln zuteilen. Gleiches gilt, wenn nach einem Update die Kundendaten plötzlich verschwunden zu sein scheinen.

 

Es handelt sich hier um die Kennzeichnung des MwSt-Satzes (a=Voller Satz bzw. 19%, b=Ermäßigter Satz bzw. 7%).

 

Ursache ist ein Konfigurationsfehler bei der Netzwerk-Installation. Das Programm wurde auf einem anderen Arbeitsplatz unter der gleicher Kassennummer gestartet. Wahrscheinlich ist auf Ihrem Büroarbeitsplatz die Kassennummer auf 1 gestellt. Diese muss dort auf 0 stehen. Korrigieren Sie die Einstellung in der INI-Datei (siehe Handbuch).

Bei einer Kassennachschau möchte der Prüfer i. d. R. Kassenumsatzdaten für einen bestimmten Zeitraum für Auswertungszwecke mitnehmen sowie verschiedene Protokolle ansehen. Sie finden alle entsprechenden Informationen und Exportmöglichkeiten im Menü

Büro -> Interne Kontrolle und Betriebsprüfung

Weisen Sie den Prüfer darauf hin, dass Ihre Kasse ein elektronisches Kassenbuch führt. Die entsprechenden Daten sind ebenfalls im Datenexport enthalten.

Halten Sie auch das LaCash-Handbuch sowie Ihre Verfahrensdokumentation zur Einsicht bereit.

Besprechen Sie das Vorgehen bei einer Kassennachschau mit Ihrem Steuerberater.

 

Nein, dies ist bei einem modernen Kassensystem nicht möglich, da für die Zahlung eines Bons mehrere Zahlungsmittel gemischt verwendet werden können.
Beispiel:
Verkauf von
- Artikel A mit 50,- Euro und 19% MwSt
- Artikel B mit 50,- Euro und 7% MwSt.
Zahlung
- 40 Euro Barzahlung
- 60 Euro EC-Zahlung
Entfallen die 40 Euro BAR jetzt auf einen Anteil von Artikel A oder B? Dies ist nicht festlegbar. Insofern ist keine MwSt-Zuordnung zum Zahlungsmittel möglich.
Für die Erhebung der Umsatzsteuer ist es irrelevant, mit welchem Zahlungsmittel ein Artikel bezahlt wurde. Eine entsprechende Aufteilung ist steuerlich nicht erforderlich.

 

Um die Artikelstammdaten aus Amicron in LaCash zu übernehmen müssen Sie diese zunächst aus Amicron exportieren.
Konfigurieren Sie Amicron dazu mit folgender Definitionsdatei:

Amicron-LaCash-Export.ini

Importieren Sie dann die erzeugte Artikel-Datei in LaCash über das Menü: Stammdaten -> Import -> Artikel -> Amicron
Die Datei wird von LaCash automatisch im Verzeichnis gesucht, welches Sie unter Programm/Einstellungen/WaWi-Interface konfiguriert haben (Import-Pfad). Der Dateiname muss ARTIKEL_AMICRON.TXT lauten.

Ja, um die Daten für den Betriebsprüfer bereitzustellen, melden Sie sich als “0-Admin” an und wählen den Menüpunkt
Büro -> Interne Kontrolle und Betriebsprüfung -> Daten für Betriebsprüfung bereitstellen
Sie können dabei den gewünschten Prüfungszeitraum angeben. Die Daten werden wahlweise im Beschreibungsstandard der Finanzverwaltung, im Format DFKA-Taxonomie oder als Datenbank im Access-Format bereitgestellt. Programmversionen ab 2020 werden die Daten zusätzlich im neuen Format der Finanzverwaltung DSFinV-K bereitstellen

Neben den Listen, die im Programm enthalten sind (Kassenbericht, Bon-Historie, etc) können Sie dieses über die SQL-Auswertung erstellen:

SELECT bunr, datumzeit, betrag, sum1, mwst1, sum2, mwst2, sum3, mwst3, sum0
FROM kass  
WHERE datumzeit >= #01.01.2016 00:00:00#
  AND datumzeit <= #31.12.2016 23:59:59#
ORDER BY bunr

Hinweis: bei einem SQL-Server verwenden Sie ’ statt #, also z. B. ’01.01.2016 00:00:00’

Die Bedeutung der Spalten ist wie folgt

  • bunr = fortlaufende Buchungsnummer/Bonnummer
  • datumzeit = Datum und Zeit der Buchung
  • Betrag = Gesamtbetrag des Bon
  • sum1 = Bruttosumme mit vollem MwSt-Satz
  • mwst1 = MwSt-Betrag des vollen MwSt-Satzes
  • sum2 = Bruttosumme mit ermäßigtem MwSt-Satz
  • mwst2 = MwSt-Betrag des ermäßigten MwSt-Satzes
  • sum3 = Bruttosumme mit speziellem MwSt-Satz
  • mwst3 = MwSt-Betrag des speziellen MwSt-Satzes
  • sum0 = MwSt-freie Summe


Möchten Sie zusätzlich Netto-Beträge anzeigen lassen, so können Sie diese direkt in der SQL-Abfrage errechnen lassen, z.B.

SELECT bunr, datumzeit, betrag, sum1, mwst1, sum1-mwst1 AS netto1, sum2, mwst2, sum2-mwst2 AS netto2, ...

Alle Beträge sind in Cent gespeichert. Möchten Sie eine Anzeige in Euro, so schreiben Siebetrag/100 statt nur betrag.

 

Gemäß RKSV sind zum Monats-/Jahreswechsel Abschlussbons zu erzeugen und aufzubewahren. Diese Bons werden von der Kasse automatisch nach einem Monatswechsel erzeugt, sobald die erste Buchung im neuen Monat vorgenommen wird. Sie finden die Bons dann in der Bon-Historie und können diese dort über den Button "Bonkopie" ausdrucken.
Für die Erstellung des Beleges muss mindestens eine Buchung im Monat gemacht werden. Sollten Sie, z.B. aufgrund von Saisongeschäft, einen Monat ohne Verkäufe haben, so erstellen Sie manuell einen Nullbeleg, indem Sie eine Position mit 0 Euro buchen.