Wir verwenden nach Ihrer Einwilligung Cookies zur Analyse der Seitennutzung – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Datenschutzerklärung

Installation

Sie können LaCash problemlos auf einen neuen Rechner übertragen. Eine Aktivierung o. ä. ist nicht erforderlich.

Für den Umzug auf einen neuen Rechner (Einzelplatz) gehen Sie wie folgt vor:

  • Sichern Sie auf dem alten Rechner Ihre Programmdatei (*.EXE) und die Datenbank-Datei (*.MDB) aus dem Installationsordner (i.d.R. C:\LaCash\) auf einen USB-Stick.
  • Installieren Sie auf dem neuen Rechner die Testversion. (Wenn Sie kein Setup-Paket mehr haben, so laden Sie die aktuelle Testversion von unserer Produktseite herunter.)
  • Kopieren Sie Ihre EXE- und MDB-Datei in den Installationsordner (i.d.R. C:\LaCash\) und überschreiben damit die vorhandenen Dateien der Demoversion. (Wenn Sie die Dateien nicht manuell kopieren möchten, so verwenden Sie die Menüfunktion Software-Update, um die EXE einzuspielen und die Funktion Datensicherung, um Ihre Datenbank zurückzuspielen.)

Kopieren Sie die Datei MSCOMM32.OCX nach C:\WINDOWS\SysWOW64 und registrieren Sie diese dann über die Kommandozeile mit REGSVR32.

Wenn Sie Windows 7 oder Windows Vista benutzen, so wurde die INI-Datei vermutlich vom Betriebssystem in den Windows Virtual Store verschoben. Aktivieren Sie zunächst in der Systemsteuerung unter Ordneroptionen die Ansicht versteckter Ordner. Sie finden Sie Datei dann in:
C:\Users\<Benutzername>\AppData\Local\VirtualStore\Windows

 

Wenn Sie Windows 7 oder Windows Vista benutzen, so hat das Betriebssystem vermutlich eine Kopie der INI-Datei im Windows Virtual Store angelegt.Änderungen der Datei im Windows-Ordner bleiben dann ohne Auswirkung, da die Datei aus dem Virtual Store verwendet wird.
Aktivieren Sie zunächst in der Systemsteuerung unter Ordneroptionen die Ansicht versteckter Ordner. Sie finden Sie Datei dann in:
C:\Users\<Benutzername>\AppData\Local\VirtualStore\Windows

Falls beim Laden über das Netzwerk von einem anderen Rechner die Windows-Sicherheitsmeldung erscheint „Der Herausgeber konnte nicht verifiziert werden.“, so fügen Sie in der Windows-Systemsteuerung unter Internetoptionen im Tab „Sicherheit“ für „Lokales Intranet“ unter “Sites” – “Erweitert” den Rechnernamen des PC’s hinzu, von dem das Programm geladen wird.

Die Datei wurde vermutlich automatisch im Download-Ordner gespeichert. Klicken Sie auf den Windows-Start-Button, dann auf Ihren Benutzernamen und dann auf den Ordner Downloads.

Sie haben die heruntergeladene ZIP-Datei nicht entpackt, sondern nur mit Doppelklick die Ansicht geöffnet. Klicken Sie die ZIP-Datei mit der rechten Maustaste an und wählen Sie “Alle extrahieren”. Folgen Sie dann den Anweisungen am Bildschirm und starten das Setup dann aus dem extrahierten Ordner.

Wenn die FTP-Übertragung nach dem ersten Befehl hängen bleibt oder einen Timeout meldet, so ist die Ursache eine Blockade durch die Firewall.
Gehen Sie in der Windows-Systemsteuerung in die Einstellungen der Firewall und fügen unter “Programme durch die Firewall kommunizieren lassen” die benutze LaCash-Anwendung hinzu.

Hierzu richten Sie eine Aufgabe im Windows-Aufgabenplaner ein. Eine Anleitung finden Sie hier

Bedienung

Wenn Sie das Modul Kundendatenbank bestellt haben und trotzdem keine Kundendaten sehen, so liegt dies an den Datenschutz-Einstellungen. Laut DSGVO gilt “privacy by default”.Sie müssen daher die entsprechende Berechtigung jeweils in den Kassierer-Stammdaten zuteilen. Gleiches gilt, wenn nach einem Update die Kundendaten plötzlich verschwunden zu sein scheinen.

Es handelt sich hier um die Kennzeichnung des MwSt-Satzes (a=Voller Satz bzw. 19%, b=Ermäßigter Satz bzw. 7%).

Ursache ist ein Konfigurationsfehler bei der Netzwerk-Installation. Das Programm wurde auf einem anderen Arbeitsplatz unter der gleicher Kassennummer gestartet. Wahrscheinlich ist auf Ihrem Büroarbeitsplatz die Kassennummer auf 1 gestellt. Diese muss dort auf 0 stehen. Korrigieren Sie die Einstellung in der INI-Datei

Handbuch

Nein, dies ist bei einem modernen Kassensystem nicht möglich, da für die Zahlung eines Bons mehrere Zahlungsmittel gemischt verwendet werden können.
Beispiel: Verkauf von

  • Artikel A mit 50,- Euro und 19% MwSt
  • Artikel B mit 50,- Euro und 7% MwSt. Zahlung
  • 40 Euro Barzahlung
  • 60 Euro EC-Zahlung

Entfallen die 40 Euro BAR jetzt auf einen Anteil von Artikel A oder B? Dies ist nicht festlegbar. Insofern ist keine MwSt-Zuordnung zum Zahlungsmittel möglich.
Für die Erhebung der Umsatzsteuer ist es irrelevant, mit welchem Zahlungsmittel ein Artikel bezahlt wurde. Eine entsprechende Aufteilung ist steuerlich nicht erforderlich.

Um die Artikelstammdaten aus Amicron in LaCash zu übernehmen müssen Sie diese zunächst aus Amicron exportieren.
Konfigurieren Sie Amicron dazu mit folgender Definitionsdatei:

Amicron-LaCash-Export.ini

Importieren Sie dann die erzeugte Artikel-Datei in LaCash über das Menü: Stammdaten -> Import -> Artikel -> Amicron
Die Datei wird von LaCash automatisch im Verzeichnis gesucht, welches Sie unter Programm/Einstellungen/WaWi-Interface konfiguriert haben (Import-Pfad). Der Dateiname muss ARTIKEL_AMICRON.TXT lauten.

Sie haben sich verrechnet. Beachten Sie, dass die MwSt auf den Nettobetrag berechnet wird. Im Verkaufspreis von 1 € sind also ganz richtig 16 Cent MwSt enthalten, denn 16 Cent entsprechen 19% auf den Nettobetrag von 0,84 €.

Ja, um die Daten für den Betriebsprüfer bereitzustellen, melden Sie sich als “0-Admin” an und wählen den Menüpunkt:
Büro -> Prüfung/GDPdU -> Daten für externe Auswertung bereitstellen


Sie können dabei das gewünschte Buchungsjahr angeben. Die Daten werden als Datenbank im Access-Format bereitgestellt. Dieses kann auch mit der IDEA-Software gelesen werden.

Neben den Listen, die im Programm enthalten sind (Kassenbericht, Bon-Historie, etc) können Sie dieses über die SQL-Auswertung erstellen:

SELECT bunr, datumzeit, betrag, sum1, mwst1, sum2, mwst2, sum3, mwst3, sum0
FROM kass
WHERE datumzeit >= #01.01.2016 00:00:00#
AND datumzeit <= #31.12.2016 23:59:59#
ORDER BY bunr

Hinweis: bei einem SQL-Server verwenden Sie ’ statt #, also z. B.
’01.01.2016 00:00:00’

Die Bedeutung der Spalten ist wie folgt:

  • bunr  fortlaufende Buchungsnummer/Bonnummer
  • datumzeit Datum und Zeit der Buchung
  • Betrag  Gesamtbetrag des Bon
  • sum1  Bruttosumme mit vollem MwSt-Satz
  • mwst1  MwSt-Betrag des vollen MwSt-Satzes
  • sum2  Bruttosumme mit ermäßigtem MwSt-Satz
  • mwst2  MwSt-Betrag des ermäßigten MwSt-Satzes
  • sum3  Bruttosumme mit speziellem MwSt-Satz
  • mwst3  MwSt-Betrag des speziellen MwSt-Satzes
  • sum0  MwSt-freie Summe

 

Möchten Sie zusätzlich Netto-Beträge anzeigen lassen, so können Sie diese direkt in der SQL-Abfrage errechnen lassen, z.B.

SELECT bunr, datumzeit, betrag, sum1, mwst1, sum1-mwst1 AS netto1, sum2, mwst2, sum2-mwst2 AS netto2, ...

Alle Beträge sind in Cent gespeichert. Möchten Sie eine Anzeige in Euro, so schreiben Sie betrag/100 statt nur betrag.

Technik

LaCash läuft mit dem Client/Server-Modul auf dem Microsoft SQL-Server 2008, 2012, 2014 und 2016 (auch R2 und Express-Editionen).
Eine Installations-Anleitung finden Sie hier

Sie können serielle Ports leicht nachrüsten. Für Desktop-PC’s bietet sich eine serielle PCI-Einsteckkarte an. Alternativ verwenden Sie einen Seriell-Auf-USB-Adapter, der mit einem kleinen Adapterkabel einen seriellen Port an einem USB-Anschluss ermöglicht. Beides ist im EDV-Fachhandel oder Versandhandel für ca. 30 Euro erhältlich.
Bei nachgerüsteten Ports empfehlen wir, Bondrucker und Kundendisplay nicht an einem gemeinsamen, sondern an getrennten Ports zu betreiben.

LaCash kann Zahlungsverkehrsterminals über einen seriellen Port per ZVT-Protokoll ansteuern.

Ein entsprechendes Terminal wird dazu an einen COM-Port der Kasse angeschlossen. Den gewählten Port stellen Sie dann in der Kassensoftware ein.

Das passende Kassenkabel erhalten Sie von Ihrem Terminalanbieter.

Sofern kein COM-Port am Rechner zur Verfügung steht, ist auch ein Anschluss an USB möglich. Dabei wird auf dem PC eine Treibersoftware installiert, die im System einen virtuellen COM-Port einrichtet. Den eingerichteten Port finden Sie im Windows-Gerätemanager. Weitere Informationen und Hilfestellung hierzu erhalten Sie von Ihrem Terminalanbieter.
Ein Anschluss per LAN ist i. d. R. nicht möglich, es sein denn Ihr Terminalanbieter bietet für das Terminal einen entsprechenden LAN-to-Seriell-Treiber an.

LaCash verwendet die für Terminals üblichen Standard-Kommunikationsparameter 9600,8,N,2. Sollte Ihr Terminal davon abweichen, müssen Sie es entsprechend umkonfigurieren. Hierbei hilft Ihnen die technische Hotline Ihres Terminalanbieters.

Damit das Terminal keine manuellen Eingaben erwartet sondern mit einer Kasse kommuniziert, muss es auf den Kassenmodus eingestellt werden. Auch hierbei hilft Ihnen die technische Hotline Ihres Terminalanbieters.

Ihr Terminal fordert von der Kasse zur Anmeldung ein 6-stelliges Passwort an. Dieses müssen Sie in den LaCash-Hardwareeinstellungen hinterlegen. Das korrekte Passwort nennt Ihnen Ihr Terminalanbieter. Tipp: Bei vielen Terminals sind lediglich einfache Passwörter wie “000000” oder “123456” hinterlegt. Eventuell können Sie auch Ihr Passwort zur manuellen Anmeldung, aufgefüllt mit führenden Nullen, verwenden.

Der Belegdruck wird vom Terminal durchgeführt. Es ist daher ein Gerät mit Belegdrucker erforderlich.

Informationen zur technischen Installation der Signatureinheit haben wir in einem PDF zusammengefasst.

Dieses finden Sie hier:

Installation der Signatureinheit

Installieren Sie zunächst den Druckertreiber für Ihren Bondrucker und drucken Sie eine Windows-Testseite zur Kontrolle.
Geben Sie dann den Drucker im Netzwerk frei. Wählen Sie einen Freigabenamen ohne Leerzeichen (z.B. “TMT88”)
Anschließend starten Sie eine Eingabeaufforderung. Geben Sie dazu im Windows-Startmenü “cmd” ein.
Geben Sie in der Eingabeaufforderung ein:
NET USE LPT2 \\<COMPUTERNAME>\<FREIGABENAME> /PERSISTENT:YES
<COMPUTERNAME> ersetzen Sie durch den Netzwerk-Namen Ihres Computers. In aktuellen LaCash-Versionen wird Ihnen dieser im Hauptfenster in der unteren Statuszeile angezeigt. Ansonsten finden Sie den Namen in den Windows-Netzwerkeinstellungen.
<FREIGABENAME> ersetzten Sie durch den Freigabenamen, den Sie dem Bondrucker zugeteilt haben.
Anschließend kann der Drucker über LPT2-Direktansteuerung aus LaCash angesteuert werden.

Öffnen Sie die Datei C:\WINDOWS\KASSEPRTCODES.INI. Dort finden Sie die Zeile “LOGO=”. Hier können Sie die spezielle Steuersequenz eintragen, die Ihr Drucker zum Drucken des Logos benötigt. Diese kann insbesondere bei neuen Druckermodellen variieren, je nach Druckermodell, Art der Grafik (SW oder Graustufen) und dem verwendeten Logo-Upload-Tool. Die gebräuchlichsten Sequenzen sind z.B.:
LOGO=28,112,1,0                               (für meist ältere Druckermodelle)
LOGO=29,40,76,6,0,48,69,32,32,1,1     (für Drucker mit mehreren Logo-Speichern und KeyCode-Auswahl, hier 32,32)
LOGO=29,40,76,6,0,48,69,48,48,1,1     (für Drucker mit mehreren Logo-Speichern und KeyCode-Auswahl, hier 48,48)

 

Deaktivieren Sie den automatischen Papierschnitt im Druckertreiber (“NoCut”). LaCash sendet ein Kommando zum Papierschnitt, die Einstellung im Treiber ist daher überflüssig.

Stellen Sie in LaCash in den Bon/Beleg-Einstellungen den linken Bon-Rand auf 0. Stellen Sie den gewünschten linken Bon-Rand dann im Windows-Treiber des Druckers ein.

Öffnen Sie mit dem Editor die Datei C:\WINDOWS\KASSEPRTCODES.INI und ändern Sie folgende Einträge:
SERIAL-DELAY=3
HANDSHAKE=OFF

Ändern Sie den Emulationsmodus Ihres Druckers auf die Einstellung ESC/POS. Wie dieses gemacht wird ist vom Modell Ihres Druckers abhängig. Die Konfiguration kann menügeführt oder per DIP-Schalter erfolgen. Den genauen Ablauf entnehmen Sie dem Handbuch Ihres Druckers.

Ändern Sie den Emulationsmodus Ihres Druckers auf die Einstellung ESC/POS. Stellen Sie in der Datei C:\WINDOWS\KASSEPRTCODES.INI (evtl. liegt die Datei auf Ihrem Rechner auch im Virtual Store) den Parameter FORCE_EPSON=JA ein.

 

Den aktuellen Druckertreiber können Sie direkt von der Epson-Webseite herunterladen:

  • TM-T88V: https://download.epson-biz.com/modules/pos/index.php?page=prod&pcat=3&pid=36
  • TM-T70: https://download.epson-biz.com/modules/pos/index.php?page=prod&pcat=3&pid=32
  • TM-T20: https://download.epson-biz.com/modules/pos/index.php?page=prod&pcat=3&pid=37

 

Stellen Sie auf der Unterseite des Lesers den DIP-Schalter 3 um.

GoBS, GDPdU etc.

Alle Informationen auf dieser Seite wurden von uns nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Jedoch dürfen wir weder in steuerlichen noch in juristischen Fragen tätig werden. Für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Jegliche Haftung ist ausgeschlossen.
Bitte konsultieren Sie zu diesem Themenkomplex Ihren Rechtsanwalt oder Ihren Steuerberater.

LaCash wurde von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bereits 2013 für Deutschland und Österreich geprüft und zertifiziert.
2017 wurde eine erneute Zertifizierung unter zusätzlicher Berücksichtigung der GoBD durchgeführt.

Die Software-Testate finden Sie auf den Produktseiten und hier:

Prüfurkunde


Beachten Sie jedoch die “Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)” vom 14.11.2014, Absatz 181: “„Zertifikate“ oder „Testate“ Dritter können bei der Auswahl eines Softwareproduktes dem Unternehmen als Entscheidungskriterium dienen, entfalten jedoch aus den in Rz. 179 genannten Gründen gegenüber der Finanzbehörde keine Bindungswirkung.”

Sie unterliegen den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen und müssen Ihre Kasse mit Software und Daten für mindestens 10 Jahre für eine Betriebsprüfung aufbewahren. Dies ergibt sich aus den “Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)” vom 14.11.2014, speziell Kapitel 11.1 “Umfang und Ausübung des Rechts auf Datenzugriff nach § 147 Absatz 6 AO”, Absatz 165 “Unmittelbarer Datenzugriff (Z1)”: “Die Finanzbehörde hat das Recht, selbst unmittelbar auf das DV-System dergestalt zuzugreifen [...]. Dabei darf sie nur mit Hilfe dieser Hard- und Software auf die elektronisch gespeicherten Daten zugreifen. [...]”

GoBD steht für: Grundsätze ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff
Lesen Sie hierzu das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 14.11.2014.

GoBS steht für: Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme
Lesen Sie hierzu das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 07.11.1995.

GdPDU steht für: Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU)
Lesen Sie hierzu das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 16.07.2001

Lesen Sie auch das BMF-Schreiben Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften vom 26.11.2010

Ja, um die Daten für den Betriebsprüfer bereitzustellen, melden Sie sich als “0-Admin/Chef” an und wählen den Menüpunkt
Büro -> Prüfung/GDPdU -> Daten für externe Auswertung bereitstellen
Sie können dabei das gewünschte Buchungsjahr angeben. Die Daten werden als Datenbank im Access-Format bereitgestellt, welche mit der IDEA-Software gelesen werden kann.

Laut dem BMF-Schreiben vom 26.11.2010 muss eine Kasse u. a. ihre Buchungsdaten während der Aufbewahrungsfrist (i.d.R. 10 Jahre) “jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar” aufbewahren.

Kassen, die den aktuellen Anforderungen nicht genügen, müssen nachgerüstet werden (Softwareupdate, Speichererweiterung, etc), sofern dies technisch möglich ist.

Nur, wenn dies technisch nicht möglich ist, besteht eine Übergangsfrist bis 31.12.2016 in der die Geräte nicht beanstandet werden. In diesem Fall entstehen jedoch hohe Anforderungen aus der Beachtung des BMF-Schreibens vom 09.01.1996.

BFH-Urteil vom 25.03.2015 AZ XR20/13:
“Beim Einsatz programmierbarer Kassensysteme stellt bereits das Fehlen der hierfür aufbewahrungspflichtigen Unterlagen (Betriebsanleitung, Programmierprotokolle) einen formellen Mangel der Buchführung dar. Dieser Mangel berechtigt für sich genommen grundsätzlich schon zu einer Hinzuschätzung.”

Das österreichische Bundesministerium für Finanzen stellt umfangreiche Informationen auf seiner Webseite bereit. Diese finden Sie hier.
Seit dem 01.01.2016 muss der Unternehmer eine Kasse führen, welche der Kassenrichtlinie 2012 entspricht. Seit dem 01.04.2017 muss die Kasse zusätzlich mit einer technischen Sicherheitseinrichtung versehen sein. Beides wird von LaCash erfüllt. LaCash arbeitet hierzu mit dem Zertifizierungsanbieter A-Trust zusammen.

Eine Signaturkarte und einen passenden Chipkartenleser können Sie direkt im Webshop unseres österreichischen Partners und Zertifikateanbieters A-Trust erwerben:

A-Trust-Webshop

Sie benötigen ein Update auf die aktuellste LaCash-Version mit dem entsprechenden Erweiterungsmodul zur Einbindung der Signaturkarte.
Lesen Sie auch im FAQ-Abschnitt Technik zur Installation der Signatureinheit.

Gemäß RKSV sind zum Monats-/Jahreswechsel Abschlussbons zu erzeugen und aufzubewahren. Diese Bons werden von der Kasse automatisch nach einem Monatswechsel erzeugt, sobald die erste Buchung im neuen Monat vorgenommen wird. Sie finden die Bons dann in der Bon-Historie und können diese dort über den Button "Bonkopie" ausdrucken.
Für die Erstellung des Beleges muss mindestens eine Buchung im Monat gemacht werden. Sollten Sie, z.B. aufgrund von Saisongeschäft, einen Monat ohne Verkäufe haben, so erstellen Sie manuell einen Nullbeleg, indem Sie eine Position mit 0 Euro buchen.

SQL-Server

Mit dem Erweiterungsmodul “Client/Server” kann LaCash mit einem MS-SQL-Server arbeiten. Sofern Sie keine Vollversion des Microsoft SQL-Servers besitzen, können Sie ebenso die kostenlosen Versionen “SQL Server Express Edition” verwenden. Es werden die Versionen 2008, 2012, 2014, 2016, 2019 unterstützt (jeweils Voll/Express/R2).

 

Die SQL Server Express Edition können Sie kostenlos von der Microsoft-Webseite herunterladen.

Wichtig:
Bei der Installation des SQL-Server muss der Authentifizierungsmodus auf “Gemischter Modus” umgestellt werden, sonst können Sie sich später nicht anmelden.

 

Installation der SQL Server Express Edition

 

Damit Sie auf den SQL Server von anderen PC’s im Netzwerk und über VPN zugreifen können, müssen Sie noch

  • Im SQL-Server-Konfigurations-Manager das TCP/IP-Protokoll aktvieren:

 

Installation der SQL Server Express Edition

 

  • Auf dem Server-PC die Firewall konfigurieren. Fügen Sie in den Firewall-Ausnahmen das folgende Programm hinzu:
    C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Binn\sqlservr.exe

Nähere Informationen finden Sie auch auf den Microsoft-Supportseiten unter
http://support.microsoft.com/kb/914277

 

Das Microsoft SQL Server Management Studio ist ein Verwaltungstool. Sie benötigen es nicht zwingend für den Betrieb. Es bietet jedoch komfortable Verwaltungsfunktionen für Ihren Server. Beachten Sie, dass LaCash von den Standardeinstellungen ausgeht. Verzichten Sie daher darauf, ohne entsprechende Fachkenntnisse mit den Einstellungen zu experimentieren.

 

 

Um die LaCash-Datenbank auf einem SQL-Server laufen zu lassen, müssen Sie lediglich die Zugangsdaten in der INI-Datei des Programms eintragen.

Öffnen Sie dazu die INI-Datei C:\WINDOWS\KASSE.INI
(Einzelhandel; sonst je nach Branchenversion TKASSE.INI (Schuh/Textil), MFHKASSE.INI (Mobilfunk),
GKASSE.INI (Gastronomie), SRKASSE.INI (Schnellgastro/Kantine), FKASSE.INI (Friseur/Kosmetik))

Dort tragen Sie die Zugangsdaten wie folgt ein:

SERVER=<Name des Computers>\<Name des SQL-Servers>
USER=<SQL-Server-Benutzer oder sa>
PWD=<Passwort>
oder bei SQL-Server mit Standardinstanz:
SERVER=<Name des Computers>
USER=<SQL-Server-Benutzer oder sa>
PWD=<Passwort>

Beispiel:
SERVER=MEINSERVER\SQLEXPRESS
USER=sa
PWD=12345
(Hinweis: Das Passwort tragen Sie hier zur einfachen Konfiguration einmalig im Klartext ein. Es wird nach erfolgreicher Anmeldung automatisch hier gelöscht und verschlüsselt abgelegt.)

 

Tipps bei Verbindungsproblemen:


Falls LaCash beim Start den Datenbankserver nicht findet, so ist i. d. R. eine Blockierung durch die Firewall die Ursache. Deaktivieren Sie dann auf dem Server und auf dem Client jeweils die Firewall und bauen so die Verbindung auf. Anschließend können Sie die Firewall wieder aktivieren. Der Verbindungsaufbau klappt in den meisten Fällen ab jetzt auch bei aktivierter Firewall. Ansonsten müssen Sie die Firewall manuell konfigurieren.

Bekommen Sie keine Verbindung vom Client, prüfen Sie, ob das TCP/IP Protokoll aktiviert ist (s.o.).

Kontrollieren Sie auch, ob der SQL-Browser-Dienst läuft.

Eventuell klappt die Namensauflösung in Ihrem Netzwerk nicht. Tragen Sie dann statt <Name des Computers> dessen IP-Adresse ein.